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ÖGHT-Kurs: Nervenkompressionssyndrome der OE – die therapeutische Perspektive

Kursdatum: 25.11.2017
Kursort: Wien
Kurszeiten: 8.30 Uhr – 17.00 Uhr
Referentin:
Sarah G. Ewald, BSc Ergotherapie, MA Ed, zert. Handtherapeutin SGHR
Sarah Ewald, eine erfahrene Hand- und Ergotherapeutin, ist in ihrer Praxis „City Handtherapie“ in Zürich selbständig tätig. 1992 erhielt sie ihre Zertifizierung in Handtherapie in den USA, 2003 wurde sie zertifizierte Handtherapeutin SGHR. Zudem verfügt sie über einen Master of Education der University of Phoenix. Sarah Ewald ist international für ihre zahlreiche Vortrags- und Referententätigkeit im Bereich der Handtherapie bekannt und übt zurzeit die Funktion der „Past President“ der IFSHT aus.

Inhaltsbeschreibung:
Dieser Kurs vermittelt theoretisches Wissen über die Nachbehandlung von Nerven Kompressionsneuropathien des N. Medianus, N. Radialis und N. Ulnaris an der distalen oberen Extremität. Die Grundkenntnisse in der Anatomie werden aufgefrischt und Informationen über die Ätiologie, sowie die Klassifizierungen von Kompressionen werden vermittelt. Die wissenschaftlichen Grundlagen für das therapeutische Vorgehen und die Nachbehandlung werden erläutert. Die TeilnehmerInnen lernen die Anwendung von klinischen Provokationstests um Nervenengpass-Syndrome zu identifizieren und entsprechend nachzubehandeln.

Ziel des Kurses: die TeilnehmerInnen
•kennen die Symptome und können zwischen verschiedene Nervenengpasssyndromen der oberen Extremität unterscheiden
•können eine Befunderhebung bei Nervenengpasssyndromen durchführen und anhand der Befund eine Behandlungsplan erstellen und implementieren
•können als Teil der Behandlung für Patienten ein Heimprogramm erstellen

Empfehlenswert mitzubringen sind:
• T-Shirts, die ausgezogen werden können bzw. Sport BHs für Frauen

Zielgruppe: ErgotherapeutInnen, PhysiotherapeutInnen

TN-Zahl: mind. 20 TN/ max. 24 TN

Kosten: ÖGHT Mitglieder €120,- (inkl. Skriptum und Pausenverpflegung)
Nichtmitglieder €170,- (inkl. Skriptum und Pausenverpflegung)

Anmeldeschluss: Kurs ist ausgebucht!!!

Bitte schicken Sie das Anmeldeformular | per Post an: Österreichische Gesellschaft für Handtherapie ÖGHT, Holzmeistergasse 7-9/2/1, 1210 Wien, oder | per Fax: (01) 8974358
| per Mail: oeght@gmx.at

ÖGHT Anmeldung Kurs Nervenkompressionssyndrome

Campus Lecture – 11.5.2017

Campus Lecture zum Thema Myoelektrische Teilhandprothesen nach Amputation im Bereich der Hand – Therapeutische Konzepte und Besonderheiten

Vortragende: Susanne Breier, Ergotherapeutin, zertifizierte Handtherapeutin (DAHTH & EFSHT)
Susanne Breier ist seit vielen Jahren im Bereich der Handtherapie tätig. Gemeinsam mit Daniela Pivetta initierte sie 1995 die Gründung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Handtherapie (DAHTHe.V.). Neben Veröffentlichungen in Fachzeitschriften ist sie Autorin diverser Buchkapitel. Seit zwei Jahren ist sie im Bereich der myoelektrischen Prothesenversorgung bei der Firma Touch Bioncs by Össur beschäftigt.

Donnerstag, 11. Mai 2017 von 17.00 – 18.30 Uhr, Vortrag mit anschließender Diskussion und Möglichkeit zur Vernetzung
Raum C.E.21, FH Campus Wien, Favoritenstraße 226, 1100 Wien

Inhalt:
Die Amputation einer Hand oder der Finger ist für Betroffene ein traumatisches Ereignis. Der Eingriff kann erhebliche funktionelle Beeinträchtigungen nach sich ziehen und ist oft mit einer großen psychischen Belastung verbunden. Prothesen der neuen Generation müssen sowohl differenzierten funktionellen als auch ästhetischen Anforderungen gerecht werden und gelten nicht mehr bloß als einfacher Ersatz für verlorene Gliedmaßen. Die Anpassung einer myoelektrischen Teilhandprothese nach partieller Handamputation ist in besonderem Maße von der klinischen Situation abhängig und erfordert einen individuellen Ansatz (1). In diesem Vortrag werden Besonderheiten, die sich hieraus für die Therapie ergeben, die einzelnen Stufen des Prothesentrainings sowie Assessmentverfahren zur Ergebnismessung erläutert (2). Für die erfolgreiche Rehabilitation ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit ausschlaggebend. In diesem Prozess kommt dem therapeutischen Training eine entscheidende Bedeutung zu (3). Auch wenn eine Prothese die komplexe Funktion einer Hand nur unzureichend ersetzen kann, ermöglicht dieses Werkzeug vielfältige, bilaterale Tätigkeiten unter ergonomischen Gesichtspunkten. Dadurch ermöglicht die Prothese soziale und berufliche Teilhabe und verbessert die Lebensqualität deutlich.